People

„Auf ein Glas Wein“

Gespräch mit Herrn Hans G. Bock.

Hans G. Bock, Friesenstraße

Am 05. Mai 2011 hatte ich das große Vergnügen, mein erstes Gespräch der Rubrik „People“ mit Herrn Bock in seinen Geschäftsräumen in der Friesenstraße zu führen.
Gemäß dem Motto „Auf ein Glas Wein“ servierte ich dazu einen 2009er Riesling aus dem Hause Wegeler von der Mosel, den ich für mein Unternehmen als Eigenmarke mit einem Sonderetikett ausstatten ließ.

Porzellan

Porzellan

Ich muss gestehen, dass ich sehr aufgeregt war, mein erstes Gespräch für diesen Blog mit dem Grand Seigneur der Inneneinrichter führen zu dürfen. Zwar hatte ich mehrere Gesprächspunkte vorbereitet, wollte zu gerne wissen, wie Herr Bock über die neuen Medien in seinem Business denkt, wie er Caterings – die er erlebt – beurteilt und worauf es ihm ankommt. Aber wie immer im Leben nahm das Gespräch dann einen völlig anderen Verlauf als von mir vorab gedacht.

Innerhalb dieser unterhaltsamen 90 Minuten, die sich Herr Bock für mich Zeit nahm, lernte ich mehr über Qualitätssinn, Kundenpflege und Umgangsformen, als ich mir hätte vorstellen können.

Deckenlampe

Deckenlampe

Herr Bock gab mir einen sehr prägenden Satz mit auf den Weg: „Sie müssen etwas hinterlassen!“ Eine scheinbar einfache Aussage, die Herr Bock jedoch mit sehr viel Leben zu füllen vermochte.  Mit einprägsamen Erzählungen bebilderte er diesen Ausspruch, den ich von nun an für meinen weiteren beruflichen Weg verinnerlichen werde.

 

Spiegelbild

Spiegelzauber

Im Laufe der Unterhaltung sprachen wir unter anderem über Veränderungen im Business von Herrn Bock und kamen zu einem ganz wesentlichen Punkt. Immer häufiger werden durch das Unternehmen Hans G. Bock ganze Häuser in Abstimmung mit dem Kunden von innen heraus konzipiert und erst zum Ende an den Architekten übergeben, der dann quasi nur noch die „Hülle“ drum herum setzt. Selbstverständlich gibt es immer umfangreichere Anfragen, die zum Teil sogar während eines Projektes wachsen – so wird aus einer neuen Farbgebung im Wohnzimmer schnell eine Umgestaltung des Wohnhauses – Raum für Raum.

Stoffe

Edle Stoffe

Artischocke

Artischocke

Interessant fand ich auch die Aussage von Herrn Bock, dass das Unternehmen zwar noch nicht auf Facebook aktiv sei, aber dass auch in seinem Hause mittelfristig über eine Präsenz in diesem Medium nachgedacht werden muss. Unabdingbar ist mittlerweile ein perfekter Internetauftritt, der den Kunden schon vor dem Erstkontakt die Qualität des Unternehmens präsentiert – anschaulich und stilgerecht  muss dieser das Haus repräsentieren. Immer wichtiger werden hier Imagefilme, wie sie z.B. von der Filmfaktur produziert werden.

Fürstenberg

Fürstenberg

Von großer Bedeutung ist in den Augen von Herrn Bock zudem eine stetige Kundeninformation, die über Neuerungen des Hauses berichtet und sich auf diesem Wege in Erinnerung ruft. Einher geht damit auch die Kundenpflege – an erster Stelle über das persönliche Gespräch. Das Unternehmen Hans G. Bock engagiert sich seit mehreren Jahren auch auf der Galopprennbahn, wo es gemeinsam mit dem AUDI-Zentrum Hannover einen Renntag sponsert und Gäste der Unternehmen einlädt und bewirtet. Herr Bock erzählte mir, dass er an diesem Tag nahezu ununterbrochen mit den einzelnen Gästen in Gesprächen ist und vom eigentlichen Rennen nur am Rande etwas mitbekommt.

„An erster Stelle stehen immer die Qualität und die Beständigkeit. Kein Auftrag ist mit einem anderen vergleichbar. Die persönliche Beratung und das Gespräch mit dem Kunden verleiht dem Kreativen die Möglichkeit, sich individuell auf ihn zu konzentrieren und Ideen zu entwickeln, die die Handschrift des Unternehmens trägt. Diese höchst komplexen Vorschläge und Visionen sind auch nicht kopierbar.“ Herr Bock musste schon häufig mit der Situation umgehen, dass Kunden ihre im Hause Hans G. Bock entwickelten Einrichtungskonzepte bei Mitbewerbern einkauften – dann aber sehr oft mit dem Ergebnis unzufrieden waren. Der Grund dafür liegt darin, dass diese Konzepte eine Seele haben, die auf dem Papier nicht ersichtlich sind – es fehlt die Handschrift von Hans G. Bock!

Stoffe

Stoffregal

 

Ich möchte mich auf diesem Wege herzlich bei Herrn Bock für die Zeit bedanken, die er sich für mich genommen hat. Bedanken darf ich mich auch für die sehr persönlichen Tipps für meinen geschäftlichen Werdegang. Ich werde sie berücksichtigen und Herrn Bock gerne als Vorbild nehmen!

Ihr Andreas Heine

 

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Eine Antwort auf „Auf ein Glas Wein“

  1. Anja sagt:

    Sehr interessant! Von denen, die lange am Markt sind, können wir am meisten lernen. 🙂

      

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